Heute war das erste
Volleyballtraining nach dem Vorfall letzten Mittwoch und wir hatten
uns vorgenommen, mit ihnen zu reden, also warteten wir bis alle aus
dem Team da waren. Um zwei sollte es losgehen und um 14.27 Uhr kamen
auch die letzten des Teams zum Platz – ein bisschen Pünktlichkeit
wollen wir aus Deutschland schon mitbringen, also wurde erst einmal
über ein paar Regeln des Trainings gesprochen. Dann baten wir die
beiden Betroffenen, die Geschichte aus ihrer Sicht zu erzählen und
das klappte bei ihr auch ganz gut, aber er fing einfach nicht an, zu
erzählen (weder auf Englisch, noch auf Xhosa). Bis wir dann eine
Entschuldigung hörten, war fast die ganze Trainingszeit vorbei, doch
ich finde, das Reden war wichtig. Ich hoffe, sie haben alle
verstanden, dass wir so ein Verhalten im Team nicht dulden.
Außerdem ist Christoph
und mir aufgefallen, dass wir irgendwie den Teamgeist stärken
wollen, denn im Moment haben wir das Gefühl, dass sich die
Volleyballer als Individuen verstehen und nicht als ein Team.
Irgendwann eine Mannschaft zu trainieren, in der man sich gegenseitig
respektiert, schätzt und unterstützt, ist mein Wunsch und Ziel.
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