Sonntag, 12. April 2015

Cintsa, CoffeeGula und P.E.

Wie der Titel verrät, bin ich in der letzten Zeit ganz schön herumgekommen. Genauer gesagt ging es für mich direkt nach dem Sporttag mit Leonies Familie nach Cintsa, einer Idylle ganz nah bei East London. Meine eigene Familie hat mich zwar nicht besucht, aber so hatte ich ein Wiedersehen, das sich auch sehr familiär anfühlte und ein Stück zu Hause nach Südafrika brachte. DANKE dafür, ihr Lieben!



Nach ein paar Arbeitstagen zwischen diesem Kurzurlaub am Wochenende und dem Ferienbeginn, haben Steffen, Timo und ich uns in den Bus gesetzt um Coffee Bay und Bulungula zu entdecken. In Coffee Bay war das Wetter die meiste Zeit nicht allzu gut, sodass wir nicht wie geplant wandern konnten. Jedoch haben wir uns nicht nehmen lassen, im Wasser zu plantschen oder nette Gespräche mit Annika zu führen - so kamen wir dennoch in Urlaubsstimmung. 


Nach zwei Nächten ging unsere Reise weiter - nächster Stop: Bulungula. Von diesem kleinen Ort an der Wild Coast hatten wir ja schon einiges gehört: kein fließendes Wasser, keine richtige Toilette im Haus oder Duschen, kein Strom, aber unberührte Natur und herzliche Menschen. Das wollten wir selber erleben und haben zwei Nächte bei Leon geschlafen; Nico war auch zu Besuch. Wir haben viel gelacht und wie ihr auf den Bildern erkennen könnt.. es ist wirklich wunderschön dort! Die Wohnsituation scheint mir aber doch eine große Herausforderung für ein Jahr zu sein - Respekt, Jungs! :D 





















Ich hab die Zeit mit euch beiden sehr genossen! :)


In Port Elizabeth habe ich viel entspannte Zeit mit Maleen verbracht, doch auch Kristof, Jonas und Arne habe ich so wiedergesehen. Außerdem durfte ich einen Arbeitstag von Arne miterleben im House of Resurrection Haven, dem Waisenheim in dem er und Leona mithelfen. Im Laufe des Tages habe ich ganz viele Heiratsanträge von den kleinen Jungs und neue Frisuren von den Mädels bekommen und er endete mit einer kleinen hausinternen Talentschow - alles in allem also ein sehr interessantes und schönes Erlebnis. 







Finally! Nkosinathi Sports and Fun Day

Am Mittwoch vor den Ferien war es endlich soweit: Mit der Hilfe von zwei Freunden haben Lasse, Timo, Steffen, Christoph und ich einen Sporttag an der Nkosinathi Primary School organisiert. Als wir morgens mit dem Auto an der Schule ankamen, liefen uns schon die ersten Kinder in ihren Sportsachen in die Arme, obwohl es erst in einer Stunde losgehen sollte. So hatten wir ein paar Helfer um die Stationen aufbauen zu können. 
Dreibeinlauf, basteln, Mandalas malen, Ball unter der Schnur spielen, Eierlauf, Tagrugby und vieles mehr füllte den Tag, welchen wir mit dem Chaosspiel abschlossen. Bei diesem Spiel müssen Teams Zettel mit den richtigen Nummern überall auf dem Schulgelände suchen und Aufgaben erledigen. Soweit ich das einschätzen kann, hatten alle Beteiligten unglaublich viel Spaß und wir kamen nachmittags auch erschöpft, aber sehr glücklich nach Hause. Hier ein paar Impressionen..