Montag, 16. Februar 2015

Freitag, der 13. und mein Geburtstag

..Irgendetwas musste ja passieren. Leonie ist am Freitag extra für meinen Geburtstag nach Berlin gekommen, allerdings mussten wir sie mit dem Auto aus East London von der Busstation abholen. Unser Auto hatten wir gerade einmal drei Tage zurück nachdem es in der Werkstatt war, doch auf dem Weg nach Berlin, fing es an, komisch zu riechen. Bis nach Hause haben wir es nicht mehr geschafft, denn mitten auf der Autobahn ist es stehengeblieben. So haben wir ein bisschen Zeit auf dem Seitenstreifen verbracht, doch Brett war schnell zur Stelle um uns nach Hause zu fahren und auch Motorland hat das Auto irgendwann eingesammelt. Zu Hause angekommen, mussten wir feststellen, dass aufgrund des stürmischen Gewitters der Strom mal wieder ausgefallen war.

Zum Glück fing der nächste Tag um Einiges besser an: Der Strom war wieder da und so konnten die Anderen mir leckeres Rührei zum Geburtstagsfrühstück machen und auch das Kuchen backen war dann möglich; DANKE Leonie und Lea :). Als Timo, Steffen und Christoph nach einem Leichtathletikwettkampf mit einem gemieteten Auto wieder da waren, hab ich tolle Geschenke auspacken dürfen und danach ging es als Überraschung mit allen nach East London, wo ich zum Kino und danach zum Essen in meinem Lieblingsrestaurant eingeladen wurde. Meinen Geburtstag ließen wir im Buccaneers tanzend, lachend ausklingen. 
















Heute haben die Kinder in der Schule noch nachträglich für mich gesungen - soo schön! Imini emnandi kuwe, Imini emnandi kuwe, ...
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Noch ein paar Bilder, einfach so..




  

baleeeeka

In den letzten Wochen laufen an all unseren Schulen Vorbereitungen für die Leichtathletikwettkämpfe. Die Schnellsten unserer Schule liefen gegen die die Schnellsten anderer Schulen und nur die besten Läufer kamen weiter nach East London. Von der Nkosinathi Primary School ist im Moment noch ein Junge im Rennen und ich drücke ihm ganz fest die Daumen, dass er noch sehr weit kommt. Besonders schön war es für uns, den Zusammenhalt der Schule mitzuerleben: Alle feuern an, alle singen und klatschen mit - typisch Südafrika eben :) 









kushushu

- das heißt "Es ist heiß!" und beschreibt perfekt den letzten Montag. Es war so warm in Berlin, dass wir keinen normalen Sportunterricht machen konnten, da einige Kinder ansonsten womöglich ohnmächtig geworden wären. Mit der zweiten Klasse haben wir also einfach so entspannt ein wenig Zeit verbracht, ein paar Fotos geschossen und auf dem Feld Handstand, Rad und Ähnliches geübt.
Für die sechste Klasse haben wir aus unseren Trinkflaschen Wasserpistolen gebastelt und alle möglichen Gefäße gesammelt. Als sie alle im Kreis versammelt waren, sollten sie mit Dehnübungen anfangen: strecken und in den Himmel gucken und zack! Christoph und ich haben zu den Wasserflaschen gegriffen und alle nass gemacht :D Das Ganze endete in einer großen Wasserschlacht, die wir beide bitter verloren haben: klitschnass ging es für uns nach Hause, aber das war gar nicht schlimm bei der Hitze.
Das Volleyballtraining haben wir auf die Rasenfläche vor unserem Haus verschoben um danach mit dem Team und den Nachbarskindern noch die Wasserrutsche zu genießen.





Neues Schuljahr, neues Projekt

Mit dem Schuljahreswechsel kam auch ein Wechsel in unseren Projekten. Da Lea und mir das Tanzprojekt persönlich nicht mehr so viel Freude bereitet hat und wir auch das Gefühl hatten, dass auch die Mädels (und Emihle :D) nicht mehr so viel Leidenschaft zeigten, sahen wir den Beginn des neuen Schuljahres als Chance für den Beginn eines neuen Projektes. Mit der Tanzgruppe haben wir ein Abschlusstanzen organisiert und abgesprochen, dass wir ab jetzt (auch mit anderen Kindern) zwei Mal die Woche zusammen laufen gehen. Zwei Klassen haben wir das neue Projekt vorgestellt und die Zeiten angesagt - große Begeisterung bei allen! So kamen wir zuversichtlich zur abgesprochenen Zeit zum Treffpunkt um dort genau kein Kind zu treffen :D ..aber davor wurden wir ja gewarnt auf unseren Seminaren. Auch beim zweiten Mal erschien niemand, doch inzwischen waren wir schon mehrere Male mit einigen joggen und so langsam kommt eine Regelmäßigkeit zustande. Allerdings stehen wir vor der Herausforderung, die verschiedenen Laufgeschwindigkeiten und Ausdauermöglichkeiten der Kinder zu vereinen, sodass wir irgendwann als eine Gruppe mit einem gemeinsamen Tempo laufen können. Zum Glück haben wir ja noch einige Monate vor uns in denen wir das managen können.