Viel im Auto gesessen, viel gesehen, viel erlebt, viel gefeiert, viele nette Menschen getroffen, viel Geld ausgegeben, in vielen verschiedenen Betten geschlafen, viel eingepackt und ausgepackt und das Ganze immer und immer wieder, viel gelacht, viele Fotos gemacht, viele Eiskaffees getrunken (und andere Sachen :D), .. - dieser Roadtrip war ganz ganz viel und ich werde jetzt versuchen, die letzten drei wunderbaren, ereignisreichen Wochen in einem Blogeintrag für euch zusammenzufassen bzw. Bilder sprechen zu lassen.
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| Eine kleine Übersicht unserer Route |
Unterwegs waren wir auf dem Hinweg nach Kapstadt zu fünft mit Lea, Leonie, Lasse und Jonas und auf dem Rückweg waren wir dann nur noch zu viert, weil Leonie mit den anderen P.E.-Mädels weitergefahren ist. Nachdem die Jungs mit unserem Mietwagen zu Lea und mir nach Berlin gekommen sind, war unser erster Stop also Port Elizabeth um Leonie einzusammeln und mit den ganzen anderen Freiwilligen aus P.E. Weihnachten zu feiern.
Dieses Weihnachten war natürlich ein ganz ungewohntes, aber mir persönlich hat es sehr sehr gut gefallen, einmal mit Freunden und bei gutem Wetter zu feiern. Nach einem leckeren Frühstück in einem französischen Café sind wir nachmittags an den Strand gefahren und auch ich bin endlich mal ins Wasser gegangen (vorher war es mir irgendwie immer zu kalt und so oft kommen wir Berliner ja auch nicht an das Meer). Den (Heilig-)Abend haben wir mit einem gemeinsamen Braai bei Weihnachtsmusik ausklingen lassen und ein paar Geschenke gab es sogar auch.





Das Highlight allerdings kam am nächsten Morgen (die Südafrikaner feiern ja am 25.) als wir einen Gottesdienst in einem der Townships von P.E. besucht haben. Es handelte sich mehr um eine Art Konzert, denn es wurde sehr viel, sehr gut gesungen. An einem Punkt hieß es "Merry Christmas!" und dann haben plötzlich alle Leute angefangen, sich zu umarmen. Auch wir wurden reichlich gedrückt und durften ganz vielen Menschen fröhliche Weihnachten wünschen - mir wurde ganz warm um's Herz, das war wirklich bewegend!
Mit Silvester kam dann das nächste große Fest und das haben wir in Kapstadt gefeiert: Ich habe dieses Jahr zwar kein Feuerwerk gesehen, aber Konfetti gab es um Mitternacht und endlich mal wieder richtig gute Musik zum tanzen - die beste Party, die ich bis dahin in Südafrika erlebt habe! (Ein paar Tage später kam schon die nächste richtig richtig gute Party in einem Beachclub in Kapstadt: Wir haben zu Goldfish [https://www.youtube.com/watch?v=Jij3w2Uor1E] im Sand mit Meerblick getanzt und es war der Hammer!) Mit Dinner for One hatten wir allerdings auch im Backpackers ein heimisches Gefühl und die Bestitzerin hat sich nicht zusammenreißen können vor lachen als wir sie eingeladen haben, mit uns zu gucken.

Kapstadt ist traumhaft!! Definitiv eine der schönsten Städte der Welt :) Und wir haben so viel wie möglich mitgenommen: Tafelberg, Sonnenuntergang auf dem Signal Hill, Kap der Guten Hoffnung, Long Street, Observatory, Kirstenbosch, Bo-Kaap-Viertel, Waterfront, diverste Märkte und und und..
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| The Rudimentals haben an der Waterfront performt |
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| Am südwestlichsten Punkt Afrikas
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| Hier haben wir uns in einem Vintage-Laden im Observatory ausgetobt :D |
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| Der botanische Garten Kapstadts (Kirstenbosch) |
In der Nähe von Montagu sind wir zu diesem Wasserfall gewandert und haben danach auf einer Beerenfarm solche leckeren Smoothies getrunken; die Landschaft dort war ein Traum.



In der Nähe von Robertson haben wir ganz viel südafrikanischen Wein probiert und die strahlende Sonne genossen..

In Mossel Bay gab's Frühstück am Strand und Lea und ich haben uns das erste Mal am Surfen probiert; auf ein, zwei Wellen stand ich schon ganz souverän für die ersten Versuche..
In Knysna wurde es luftig: Jonas und Lasse haben den Sprung aus dem Flugzeug gewagt und Lea und ich sind wie Vögel beim Paragliding durch die Lüfte geglitten und haben dabei den Ausblick auf das Meer genossen.
Ganz viele spannende Tiere haben wir natürlich auch gesehen auf unserer Reise, u.A. im Addo Elephant National Park nahe Port Elizabeth.
Jetzt sind wir aber auch erst einmal genug gereist und es fühlt sich gut an, mal wieder zu Hause zu sein. Die Kinder fehlen mir ehrlich gesagt auch schon, also kann die Arbeit jetzt wieder kommen und wir starten mit neuer Kraft und Motivation in die zweite Hälfte unseres Südafrika-Jahres.
Danke Jonas, für all die schönen Fotos, die du auf unserem Trip gemacht hast! :)