Samstag, 13. September 2014

Stomach Problems

Am 23.08. hat unsere Freundin Esther Geburtstag gefeiert und auch das war anders als ich es von zu Hause kenne. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie 28 geworden ist, oder daran, dass die letzten Geburtstagsfeiern, die ich miterlebt habe, 18. Geburtstage waren und damit etwas besonderes, aber es war anfangs nur ein sich gegenseitig vorstellen/ sich unterhalten, dann haben alle einen Teller mit Essen in die Hand gedrückt bekommen und später haben einige wenige getanzt. Danach sind wir alle zusammen ins Hotel und da kam für meinen Geschmack schon bessere Partystimmung auf, denn ausnahmsweise hat mir die Musik gefallen, denn sie bestand mal nicht nur aus den immerselben Beats.
Was wir an dem Abend beim feiern noch nicht wussten, ist, dass das Unwohlsein am nächsten Tag nicht die Folgen des Abends waren, die man vermutet hatte, denn sowohl Steffen, als auch Lea und ich hatten uns bei Esthers Sohn angesteckt und mussten von Sonntag auf Montag eine schreckliche Nacht überstehen. Unsere Projektpartner sollten also alleine zur Schule gehen, denn unterrichten (geschweige denn überhaupt aus dem Bett aufstehen) war unvorstellbar. Lasse war der Erste, der wieder nach Hause kam. Warum? Einer der Lehrer an seiner Schule hatte ihn zurück geschickt, damit er mit uns zum Arzt fahren kann. Wir blieben allerdings liegen, denn der Gedanke an Aufstehen und eine lange Autofahrt tat unseren Mägen nicht gut. Diesen Plan konnten wir jedoch nicht lange verfolgen, denn schon bald stand auch Christoph wieder im Haus und zwar mit einer unserer Lehrerinnen, die mit ihrem Auto auf uns wartete und darauf bestand, dass wir mit ihr zum Arzt fahren. Bei Ntosh sind keine Widerworte möglich, also rappelten wir uns alle auf und waren kurze Zeit später in der „Clinic“ in Berlin. Dort haben wir uns allerdings überhaupt nicht wohl gefühlt und die Ärztin hat uns sowieso ins Krankenhaus geschickt, da ich kurz davor war, umzukippen. Also doch die lange Autofahrt nach East London und dort wurden wir gut versorgt.
Die Tatsache, dass Ntosh uns persönlich zum Arzt gefahren hat, hat mir wieder einmal gezeigt, wie sehr die Leute hier in Berlin auf uns aufpassen und sich um uns kümmern.



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